Begabtenförderung „Wunder der Technik“

Betreuuende Lehrkräfte: F. Herre, D. Heilig

Ziel des vom Land Baden-Württemberg ausgerichteten Programms zur Begabtenförderung ist es, die besonderen Fähigkeiten und Fertigkeiten einzelner Schüler zu stärken. Der in diesem Schuljahr vom Schulverbund Oberes Filstal angebotene Kurs „Wunder der Technik“ ermöglicht es Schülern mit überdurchschnittlichen mathematischen und technischen Qualifikationen, ihr individuelles Wissen und Können in ein Team einzubringen, um Problemstellungen in Theorie und Praxis zu lösen.

Das übergeordnete Ziel des Kurses besteht darin, ein funktionsfähiges Sommer- oder Wintersportgerät zu entwerfen und herzustellen. In der Planungs- und Konstruktionsphase werden die Schüler mit mathematischen ud technischen Herausforderungen konfrontiert, die es zu lösen gilt. Eine abschließende Testpase in der natürlichen Umgebung soll die Stärken und Schwächen des Sportgeräts aufzeigen. Im Team wird abschließend überlegt, wie das entworfene Produkt optimiert werden könnte.

Der Projektablauf gliedert sich wie folgt:

Infotreffen „Kickoff“

Bei einem ersten Treffen soll es darum gehen, dass sich die Teilnehmer des Kurses kennenlernen. Es werden Kontaktdaten ausgetauscht, organisatorische Infos besprichen und der Ablauf geklärt.

Modul 1: Belastung auf Material und Mensch

Für sichere und langlebige Konstruktionen ist es zwingend erforderlich, Eigenschaften und vor allem die Belastungsgrenzen für das verwendete Material zu kennen. AUch der Mensch wird bei der Verwendung der Sportgeräte Belastungen ausgesetzt, welche auf das Material übertragen werden können. Vorbesprechen einer Hausaufgabe.

Modul 2: Sporgerät recherchieren und Projekt planen

Zuerst recherchieren die Teilnehmer in Eigenarbeit umsetzbare Projektideen, wie z.B. ein Fahrrad ein Skateboard, einen Schlitten, Skier, etc. Es soll eine Freihand-Skizze gezeichnet und ein Arbeitsplan erstellt werden. Die Entscheidung für eine Projektidee fällt.
Kurzpräsentation im Umfang von etwa 5 Minuten über das ausgewählte Projekt im Plenum, Präsentation der Materialliste und einer Zeitplanung. Abschließend Diskussion und Hilfestellungen.

Modul 3: Arbeit am Sportgerät

In mehreren Sitzungen wird das Sportgerät in den Werkräumen des Schulverbunds unter Einbezug der vorhandenen Geräte hergestellt. Einzelene Arbeiten können/müssen nach Absprache mit den Lehrkräften zu Hause erledigt oder fremd vergeben werden, z.B. Schlosserarbeiten.

Gemeinsames Infotreffen „Exkursion“

Vorbesprechung und Planung der gemeinsamen Exkursion.

Modul 4: Exkursion

Eintages- oder Zweitagesexkursion, um die hergestellten Sportgeräte ausgiebig testen zu können.

Gemeinsames Abschlusstreffen „Bewertung & Rückblick“

Wir blicken gemeinsam auf den Kurs zurück, erörtern mögliche Verbesserungsoptionen und bewerten die ausprobierten Sportgeräte. Ausgabe der Teilnahmezertifikate.