Informationen zum Coronavirus (01.03.2020)

Liebe Eltern, aufgrund der aktuellen Situation zum Thema „Coronavirus“ hat das Kultusministerium (KM) zwei Schreiben vom 27.02.2020 und 28.02.2020 veröffentlicht, welche ich Ihnen gerne im Anhang übermitteln möchte. Zusätzlich können Sie diese Informationen auch auf der Seite des Kultusministeriums nachlesen.

ln Baden-Württemberg wurden bislang nur sehr wenige Fälle mit dem Coronavirus nachgewiesen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts wird davon ausgegangen, dass die Inkubationszeit bei dem Virus bis zu 14 Tage beträgt.

Aus diesem Grund enthält das zweite Schreiben vom 28.02.2020 konkretisierende Hinweise im Umgang für Reisende, die in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet waren. Sollten Sie sich also in den letzten zwei Wochen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, beachten Sie bitte folgende Hinweise des Sozialministeriums für Reiserückkehrer:

Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren, vermeiden, auch wenn sie symptomfrei sind, unnötige Kontakte und bleiben vorläufig von der Schule zu Hause! Dies gilt somit auch, wenn augenscheinlich keine Erkrankung vorliegt.

Generell gilt:

  • Bei Personen, die nicht in einem Risikogebiet waren und keinen Kontakt zu einem am neuartigen Coronavirus-Erkrankten hatten, sind keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen nötig. Diese Personen können daher uneingeschränkt am Schul- bzw. Kita-Betrieb teilnehmen.
  • Personen, die in einem Risikogebiet waren und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall, u.a. bekommen, vermeiden alle nicht notwendigen Kontakte und bleiben zu Hause. Diese Personen setzen sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung oder nehmen Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116117 auf.
  • Personen, die während ihres Aufenthalts in einem Risikogebiet oder innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten, kontaktieren umgehend das örtlich zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen.

Die Hinweise gelten für alle Personen an Schulen und Kindertageseinrichtungen, das heißt sowohl für Schülerinnen und Schüler, Kita-Kinder, Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher sowie für alle weiteren in den Einrichtungen Beschäftigten beziehungsweise Tätigen.

Risikogebiete (Stand 28.02.2020):

  • In China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan) und die Städte Wenzhou, Hangzhou, Ningbo, Taizhou in der Provinz Zhejiang.
  • Im Iran: Provinz Ghom
  • In Italien: Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien.
  • In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)

Die jeweils aktuelle Liste der Risikogebiete kann beim Robert-Koch-Institut abgerufen werden.

Erhält die Schule Kenntnis von Verdachtsfällen, so nimmt die Schulleitung unverzüglich Kontakt mit dem Gesundheitsamt auf.

Das Gesundheitsamt bewertet das unter Umständen gegebene Gesundheitsrisiko und veranlasst ggf. notwendige Maßnahmen (vorübergehender Ausschluss von Schülern vom Unterricht, zeitweise Beschäftigungsverbote von an der Schule Tätigen, temporäre Schließung der Schule).

Darüber hinaus für Sie zur Information:

Wir werden am Montag alle Schülerinnen und Schüler zum richtigen Umgang mit dem Thema „Händewaschen“, „Verwenden von Einmaltaschentüchern“ und „in die Armbeuge husten bzw. niesen“ informieren.

Sollten in den nächsten Tagen weitere Hinweise und Empfehlungen von offizieller Seite folgen, werde ich Sie darüber selbstverständlich informieren.

Mit freundlichen Grüßen
Steffen Lonczig (Rektor)

Anhang

(Grafik via Pixabay)